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Wie du mit Hilfe eines Detox deinen Körper entgiften kannst

Anleitung

 

Für einen Detox gibt es viele Gründe: Vielleicht hast du dich eine Zeit lang ungesund ernährt und fühlst dich nicht mehr wohl in deiner Haut. Es kann aber auch sein, dass sich in letzter Zeit die Infekte häufen und du das Gefühl hast, dass dein Immunsystem nicht mehr richtig funktioniert. Auch Medikamente, zu viel Stress und Giftstoffe wie Alkohol und Nikotin können deinen Körper sehr belasten. Was immer dein persönlicher Grund ist, einen Detox zu machen: In diesem Blogartikel erhältst du zahlreiche Informationen zum Thema Detox.

Was versteht man unter Detox?

Detox ist die Kurzformel für das englische Wort „Detoxification“, das Entgiftung bedeutet. Wenn du einen Detox machst, möchtest du deinen Körper von allem, was er nicht benötigt, reinigen. Dazu zählen nicht nur Giftstoffe aus der Ernährung, sondern auch durch Drogenkonsum, schlechte Luft oder Stress verursachte Gifte. Der positive Nebeneffekt einer Entgiftung ist, dass du neue Energie bekommst. Viele Menschen berichten zudem über einen strahlenden Teint und ein geklärtes Hautbild. 

Welche Arten von Detox gibt es?

1. Detox mit Basenfasten

Wenn du nur noch basische Lebensmittel zu dir nimmst und komplett auf Säurebildner verzichtest, entsäuerst du deinen Körper. Zu den basischen Lebensmitteln gehören Gemüse, Obst, Salat, Kräuter, Kartoffeln und Vollkornprodukte. Typische Säurebildner hingegen sind Kaffee, Alkohol, Fleisch, Käse, Süßigkeiten, Nikotin und Weißmehl. Übrigens kannst du dich nicht auf deinen Geschmack verlassen, ob Lebensmittel sauer oder basisch sind. Als Grundlage für die Einteilung wird der pH-Wert genommen. Eine saure Zitrone wirkt in deinem Körper beispielsweise basisch. Wie du mit basischen Lebensmitteln gesünder werden kannst, erfährst du hier

2. Detox mit einer Saftkur und Smoothies

Bei dieser Art von Detox nimmst du keine festen Lebensmittel zu dir, sondern trinkst ausschließlich frisch gepresste Säfte, Smoothies, Wasser und Kräutertee. Gemüsesäfte und grüne Smoothies sorgen dabei für eine willkommene Abwechslung. Wenn du noch keinen Entsafter hast, kannst du dich hier über Kaufkriterien informieren. Natürlich kannst du auch auf frisch gepresste Säfte aus dem Handel zurückgreifen, diese sind jedoch recht teuer. Länger als drei Tage solltest du nicht auf feste Nahrung verzichten, es sei denn, du bist auf den Geschmack gekommen und möchtest statt eines Detox eine Fastenkur einlegen. Hier erfährst du mehr zum Thema gesundes Fasten. 

Wie kannst du den Detox unterstützen?

Ergänzend zu deiner Ernährung kannst du dir während deiner Entgiftung Detox-Massagen gönnen. Diese unterstützen den Prozess und haben eine starke Wirkung auf deinen Körper. Auch Basenbäder und Saunabesuche unterstützen den Entgiftungsprozess. Unternimm lange Spaziergänge in der Natur, praktiziere Yoga und meditiere. Zur äußeren Anwendung empfehlen sich Detox-Fußbäder. Positiv wirken sich auch Flüssigkeiten aus, die deinen Stoffwechsel anregen, beispielsweise spezielle Detox-Kräuterteemischungen sowie grüner Tee. 

Wie oft solltest du einen Detox machen? 

Wie oft du einen Detox machst, bleibt dir überlassen. Manche Menschen legen einen Detox-Tag pro Woche ein, während manche nur ein- bis zweimal pro Jahr entgiften. Wenn du ein gutes Körpergefühl hast, wirst du merken, wann du über die Stränge geschlagen hast. Ansonsten kannst du einfach einen Blick auf deinen Lebensstil werfen: Hast du viel Stress, bist ständig unterwegs, ernährst dich nicht optimal und kommst kaum dazu, dich zu bewegen? Auch in Zeiten, in denen du viel Alkohol trinkst und rauchst kannst du dir sicher sein, dass sich dein Körper über einen Detox freut. 

Was passiert bei einem Detox?

Wenn du dich gesund ernährst und einen bewussten Lebensstil hast, schafft es dein Körper in der Regel von alleine, sich von Giften zu befreien. Häufig ist unser Alltag jedoch von Stress, ungesundem Essen und zahlreichen Verpflichtungen geprägt. Sobald in deinem Körper zu viele Gifte auftreten, werden sie eingelagert. Das Ziel der Entgiftung ist es, diese Gifte über deinen Darm und deine Haut auszuscheiden. Im Normalfall braucht es eine Weile, bis sich deine Verdauung an die geänderte Ernährung gewöhnt hat. Es kann sein, dass dir schwindlig ist, du Kopfschmerzen hast und hungrig bist. Lege den Detox am besten auf Tage, an denen du keine schweren Entscheidungen treffen musst und viel Zeit für dich hast. Auch Stimmungsschwankungen sind möglich. Tröste dich damit, dass diese negativen Begleiterscheinungen in der Regel nach drei Tage vorbei sind und lediglich aufzeigen, dass die Entgiftung bitter nötig war. Wenn du durchhältst, wirst du mit deutlich mehr Energie, einem strahlenden Teint und einem verbesserten Stoffwechsel belohnt. 

Anleitung für eine Entgiftung

Du erleichterst deinem Körper die Entgiftung, wenn du vor dem Detox eine Darmentleerung machst. Diese kannst du bequem zuhause mit Bittersalz machen oder dir in einer Naturheilpraxis eine Darmspülung verabreichen lassen. Zunächst entscheidest du dich, ob du die Variante des Basenfastens oder des Saftfastens bevorzugt. Kaufe biologisch angebautes Obst und Gemüse mit optimalem Reifegrad. Während du das Basenfasten locker ein bis zwei Wochen lang machen kannst, solltest du das Saftfasten nach drei Tagen beenden. Wichtig ist im Anschluss, dass du dich nicht wieder auf all die ungesunden Lebensmittel stürzt, sondern dass du deinem Körper Aufbautage gönnst. An diesen solltest du auf nährstoffreiche, leichte Kost achten. Ideal sind Suppen, Smoothies sowie Speisen mit Gemüse, Nüssen, Hülsenfrüchten und Getreide. 

Alarmzeichen für eine starke Belastung

In der Regel merkst du es an folgenden Merkmalen, wenn dein Körper zu stark mit Giften belastet ist. Typische Anzeichen sind Erschöpfung, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit. Aber auch wiederkehrende Pilzinfektionen, Sodbrennen, Verdauungsprobleme und Sodbrennen sollten deine Alarmglocken klingeln lassen. Manchmal merkst du es auch an rein optischen Faktoren, beispielsweise einer erhöhten Pickelbildung, glanzlosen Haare oder einer fahlen Haut. 

Ist Detox zum Abnehmen sinnvoll?

Vielleicht denkst du dir jetzt, du könntest die Vorzüge des Entgiftens mit dem Verlust des einen oder anderen überflüssigen Pfundes bewerkstelligen. Zwar kann es sein, dass du Kilos verlierst, diese werden aber schnell wieder auf den Hüften sein, wenn du danach deine Ernährung beim Alten belässt. Zudem droht beim Detox zum Abnehmen der unerwünschte Jojo-Effekt. Nichtsdestotrotz setzen sich Giftstoffe insbesondere in den Fettzellen fest, die freigesetzt werden, sobald das Fett abgebaut wird. Während eines Detox arbeiten deine Verdauung und dein Stoffwechsel auf Hochtouren. Insbesondere beim Saftfasten kann es sein, dass du pro Tag ein Kilo leichter wirst. Um das niedrige Gewicht dauerhaft zu halten, ist es jedoch unabdingbar, dass du dich mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung beschäftigst und dich sportlich betätigst. Hier erfährst du, wie du deine Ernährung dauerhaft umstellen kannst. 

Fazit

Eine Entgiftung lohnt sich in jedem Fall, weil du deinen Körper dabei unterstützt, unerwünschte Giftstoffe auszuleiten. Im Anschluss wirst du dich deutlich wohler in deiner Haut fühlen. Nichtsdestotrotz ist es langfristig erstrebenswert, einen gesunden Lebensstil einzuhalten, der einen Detox quasi überflüssig macht. Übrigens lohnt es sich in den seltensten Fällen, in teure Entgiftungsprodukte zu investieren. Decke dich lieber mit biologisch angebautem Obst und Gemüse ein. Du kannst die Entgiftung als willkommenen Anlass nehmen, danach deine Ernährung umzustellen. Alkohol, Zucker und Weißmehlprodukte sollten beispielsweise nur ausnahmsweise auf deinem Speiseplan stehen. 

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