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10 Gründe, warum Kakaonibs so gesund sind

Ernährung

Hast du schon mal was von Kakaonibs gehört? Die unscheinbaren braunen Stückchen stammen aus geschälten und zerbrochenen Kakaobohnen und stecken voller Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien.

In diesem Blogartikel erfährst du 10 Gründe, weshalb Kakaonibs so gesund sind. Darüberhinaus erfährst du, wie sie hergestellt werden, worauf du beim Kauf achten solltest, wie sie schmecken, woher der Kakaobaum stammt und welche Eigenschaften er hat.

Zusammenfassung: 10 Gründe, weshalb Kakaonibs so gesund sind

  • Kakaonibs sind reich an Kalzium und Magnesium. Beides benötigt unser Körper für gesunde Knochen und Zähne.
  • Durch die enthaltenen Ballaststoffe bleibst du länger satt und unterstützt dein Verdauungssystem.
  • Die Frucht des Kakaobaum enthält wertvolle Antioxidantien, die den Alterungsprozess verlangsamen können.
  • Anandamid und Tryptophan sorgen für gute Laune und ein ausgeglichenes Gemüt.
  • Die vielen enthaltenen Spurenelemente sind wichtig für deine Gesundheit.
  • Kakaonibs enhtalten PEA und Salsolinol, beides Inhaltsstoffe, die dich entspannt und glücklich machen.
  • Durch das anregend wirkende Theobromin machen Kakaonibs wach. 
  • Greife am besten zu Bio-Kakaonibs in Rohkostqualität.

10 Gründe, warum Kakaonibs so gesund sind

Sie enthalten zahlreiche wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken können. Nachfolgend erhältst du einen Ausschnitt der wichtigsten Eigenschaften.

1, Kakaonibs enthalten viel Kalzium

Unser Körper benötigt Kalzium für gesunde Knochen und Zähne. Der Nährstoff muss täglich mit der Nahrung aufgenommen werden und ist umso wichtiger, wenn du dich vegan ernährst und auf Milch und Milchprodukte verzichtest. In 100 g stecken 160 mg Kalzium, das ist mehr, als in 100 ml Milch enthalten ist. Hier beträgt der Kalziumanteil lediglich 125 mg.

2. Kakaonibs enthalten Magnesium

Magnesium sorgt dafür, dass deine Knochen gesund wachsen können. Zudem wirkt sich das Spurenelement positiv auf dein Blutbild aus und wirkt krampflösend. Es ist deshalb nur positiv, wenn du schon am frühen Morgen deinen Magnesiumspeicher auffüllst. Dies geht ganz einfach, indem du dir ein bis zwei Esslöffel über dein Müsli streust.

3. Kakaonibs enthalten wertvolle Ballaststoffe

Mit etwa 23 g Ballaststoffen auf 100 g zählen sie zu den ballaststoffreichen Lebensmitteln. Ballaststoffe sorgen dafür, dass du lange satt bleibst und können dir beim Abnehmen helfen. 

4. Kakaonibs sind voller Antioxidantien

Antioxidantien schützen dich vor freien Radikalen und können altersbedingten Erkrankungen vorbeugen.

5. Kakaonibs enthalten Anandamid und Tryptophan

Das enthaltene Anandamid ist ein körpereigenes Endorphin, das immer dann ausgeschüttet wird, wenn du glücklich bist. Du kennst den Effekt von Schokolade. Oftmals verbessern sich nach dem Genuss deine Laune und dein Wohlbefinden. Dies ist auch bei Kakaonibs der Fall.

Tryptophan ist eine wichtige Aminosäure, die dein Körper für die Bildung von Serotonin benötigt. Dieser Stoff macht dich weniger anfällig für Stimmungsschwankungen und kann Stress und Angstzuständen vorbeugen. 

6. Kakaonibs enthalten wertvolle Spurenelemente

Kakaonibs enthalten viele wertvolle Spurenelemente, unter anderem Eisen, das dein Körper für die Blutbildung braucht. Chrom hilft dabei, den Blutzucker zu regulieren, während Kupfer und Zink das Immunsystem, die Leber und die Bauchspeicheldrüse unterstützen. 

7. In Kakaonibs ist PEA enthalten

PEA steht für Phenylethylamin. Du kennst diesen chemischen Botenstoff vom Zustand der Verliebtheit. Wenn du frisch verliebt bist, geht es dir gut, du bist entspannt und glücklich. Kakaonibs enthalten neben PEA viel Kalzium, eine ausgezeichnete Kombination, die in deinem Körper wie ein natürlicher Appetitzügler wirkt. 

8. Kakaonibs enthalten Salsolinol

Kakaonibs werden aufgrund dieses wertvollen Inhaltsstoffs antidepressive Eigenschaften nachgesagt. Das Alkaloid wirkt sich positiv auf deine Psyche aus, weil es das Glückshormon Dopamin ausschüttet. 

10. In Kakaonibs steckt Theobromin

In Kakaonibs steckt ein Nährstoff mit anregender Wirkung. Zwar ist diese nicht so stark wie Koffein, dennoch wirkt sie sich auf dein Nervensystem aus und kann im Falle einer Überdosierung dazu führen, dass dir schwindlig wird, du launisch, hyperaktiv oder schlaflos bist. Durch den herben Geschmack der Kakaonibs ist dies jedoch äußerst unwahrscheinlich.

Wie werden Kakaonibs hergestellt?

Sie werden aus Rohkakao hergestellt und besitzen deshalb Rohkostqualität. An sich ist die Kakaobohne nicht braun, sondern weiß.

  1. Nach der Ernte wird die Kakaobohne gesäubert und von der braunen Schale befreit. 
  2. Nun wird sie fermentiert, wofür sie in Bananenblätter eingewickelt und maximal eine Woche lang in großen Kisten gelagert wird. Dieser Gärungsprozess spielt bei der späteren Verarbeitung eine wichtige Rolle.
  3. Das restliche Fruchtfleisch verdampft und die Kakaobohne beginnt zu keimen.
  4. Sobald die Fermentation zu Ende ist und sichergestellt wurde, dass keine Keime vorhanden sind, erfolgt die Trocknung der Kakaobohnen bei höchstens 45 Grad. Durch die niedrige Temperatur wird gewährleistet, dass die Kakaonibs später als Rohkost gelten und ihre gesunden Eigenschaften behalten.
  5. Während dieses Vorgangs werden sie mehrmals gewendet und entwickeln ihre charakteristische braune Farbe. 
  6. Sobald die Kakaobohnen trocken sind, werden sie vorsichtig in kleine Splitter zerbrochen – fertig sind die fein-herben Kakaonibs.

Worauf solltest du beim Kauf achten?

Du findest die fein-herben Knusperstücke mittlerweile in vielen Supermärkten, in jedem Fall jedoch im Bioladen und Reformhaus. Aber auch in Onlineshops gibt es hochwertige Produkte.

Greife nach Möglichkeit zu Bioware in Rohkostqualität, damit dein Körper auch wirklich von den wertvollen Inhaltsstoffen profitiert.

Je nach Kakaobohne und Hersteller unterscheidet sich der Geschmack von Kakaonibs. Aufgrund der aufwendigen Herstellung und des langen Transportwegs nach Deutschland sind Kakaonibs relativ teuer. 

Wie schmecken Kakaonibs?

Viele von uns verbinden Kakao mit dem Geschmack von Schokolade. Kakaonibs unterscheiden sich davon jedoch deutlich. Sie schmecken nicht süß, sondern eher herb und leicht bitter und haben eine angenehme Kakaonote im Abgang.

Wo kommt der Kakaobaum her?

Es ist geschichtlich nicht genau belegt, seit wann der Kakaobaum vom Menschen genutzt wird.

Das erste historische Relikt stammt aus Honduras. In einem auf etwa 1.000 Jahre vor Christus datierten Gefäß sind Reste eines alkoholischen Getränks gefunden worden, das aus der Kakaofrucht hergestellt wurde.

Es wird vermutet, dass die Ureinwohner zwar etwas mit den zuckerhaltigen Kakaofrüchten, aber nicht mit den Kakaobohnen anfangen konnten. 

Seit dem 14. Jahrhundert gibt es in Südamerika Kakaobäume.

Die Azteken waren das erste indigene Volk, dass den Wert der Kakaobohnen zu schätzen wusste und das braune Gold als Zahlungsmittel eingesetzt hat. Sie verwendeten die Kakaobohne aber auch als Opfergabe für die Götter, was dem Kakaobaum später vom Botaniker Carl von Linné den Namen „Theobroma“ einbrachte, „Speise der Götter“.

Die Azteken brauten aus den Kakaobohnen und Gewürzen das Getränk Xocólatl, das als äußerst gesund galt. Es hatte mit der heute beliebten heißen Schokolade nicht das geringste gemein, da es bitter und herb schmeckte.

Im Jahr 1519 wurde der Kakao von spanischen Eroberern von Mexiko nach Europa gebracht und verbreitete sich von dort aus überall auf der Welt. Nachdem der Kakaobaum zunächst nur in Ecuador und Venezuela kultiviert wurde, wurde er im 17. Jahrhundert auch in Brasilien angebaut.

Danach dauerte es ein weiteres Jahrhundert, bis der Kakaobaum in der Karibik kultiviert wurde. Um 1900 zählten die Inseln São Tomé und Príncipe in Zentralafrika zu den weltweit größten Produzenten von Kakao. 

Welche Eigenschaften hat ein Kakaobaum?

Im kalten Deutschland fühlt sich der Kakaobaum nicht wohl. Er wächst ausschließlich in tropischen Gebieten und trägt das ganze Jahr über Früchte.

Mit seinem schmalen Stamm und der glatten Struktur der Blätter, die wie ein Schwert aussehen, zählt der Kakaobaum zu der Gruppe der Unterhölzer.

Der lichtempfindliche Baum benötigt beim Anbau in Plantagen stets höher gewachsene Bäume, die ihm Schatten spenden. Oftmals wird der Kakaobaum deshalb zusammen mit Bananenstauden, Kokospalmen und Mangobäumen angebaut.

Ein wilder Kakaobaum kann bis zu 15 Meter hoch werden. 

Wenn der Kakaobaum in Plantagen angebaut wird, wird das Wachstum bei sechs Metern gestoppt. Dies schützt den empfindlichen Baum vor Windböen und trägt zu einer leichteren Ernte bei. Er wird nicht von Bienen, sondern von Mücken bestäubt.

Wer einen Kakaobaum pflanzt, muss geduldig sein: Erst nach fünf Jahren trägt er die ersten Blüten, aus denen kleine Kakaofrüchte entstehen. Weitere sieben Jahre vergehen, bis ein Kakaobaum eine volle Ernte liefert.

Eine Kakaofrucht ist ein echtes Schwergewicht. Sie kann bis zu 30 cm lang werden und ein halbes Kilo wiegen. Wenn du sie halbierst, findest du darin ungefähr 50 braune Kakaobohnen, die von hellem Fruchtfleisch umgeben sind.

Fazit

Wie du nun weißt, sind Kakaonibs äußerst gesund. Sobald du dich an den herben Geschmack gewöhnt hast, möchtest du auf die knusprige Konsistenz im Müsli nicht mehr verzichten.

100 g enthalten knappe 600 kcal, die sich auf 52 g Fett, 12 g Proteine und 6 g Kohlenhydrate aufteilen.

Sie eignen sich ideal zum Backen oder zum Verfeinern von nahrhaften Energiebällchen oder Müsliriegeln. Probier doch mal einen leckeren Smoothie mit Kakaonibs! 

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2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • klaus-lampert
    21. Juni 2019 13:36

    Frage, wie sieht es denn mit der Haltbarkeit aus? Wie lagere ich sie am besten … auf was muss ich achten bzw. wie stelle ich fest, dass sie nicht mehr gegessen werden können?

    Antworten
    • Lieber Klaus,

      Kakaonibs sind nahezu unbegrenzt haltbar, solange du sie kühl und trocken lagerst. Am besten vertraust du deinem Geschmack – sollten sie ranzig oder auf andere Weise seltsam schmecken, würde ich sie nicht mehr verwenden.

      Beste Grüße
      Sandra

      Antworten

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