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Wie dir Rohkost zu mehr Energie verhelfen kann

Ernährung

Es gibt viele Gründe, weshalb du verstärkt Rohkost in deine tägliche Ernährung integrieren solltest. Wenn du rohe Früchte, Gemüse, Nüsse, Samen und Algen verzehrst, gibst du deinem Körper exakt die Nährstoffe und die Energie, die er benötigt, um das zu tun, wofür er geschaffen würde. Rohkost ist auch ein tolles Mittel, wenn du dich matt und energielos fühlst, unter unreiner Haut leidest oder dich aufgebläht fühlst.

Was ist Rohkost?

Kurz gesagt fällt unter Rohkost alles, was nicht über 48 °C erhitzt wurde. Selbstverständlich sind auch Pasteurisierung, Bestrahlung und chemische Zusätze tabu. Wenn du Lebensmittel so naturbelassen wie möglich verzehrst, profitierst du von einem Nährstoffgehalt, der zwischen 70 und 90 Prozent liegt. Durch das Kochen werden viele hitzeempfindliche Vitamine zerstört, insbesondere Vitamin B und C. Durch rohe Nahrung bleiben zudem die wertvollen Enzyme enthalten, die uns bei der Verdauung unterstützen.

Weshalb ist Rohkost so gesund?

1. Sie reinigt deinen Körper

Unser Körper ist ständig dabei, Giftstoffe auszuscheiden, Zellen zu reparieren und Viren, Bakterien und andere krankmachende Eindringlinge zu bekämpfen. Wenn du dich ungesund ernährst und beispielsweise viele industrielle Fertigprodukte zu dir nimmst, hat er noch mehr zu tun, als ohnehin. Es kann vorkommen, dass dein Körper überfrachtet ist und die vielen toxischen Stoffen nicht mehr handhaben kann.

Die Folge ist, dass sich in unserem Körper Schlacken ansammeln. Mit der Zeit werden wir schwächer und unsere Gesundheit wird anfälliger. Wenn du hingegen Rohkost zu dir nimmst, steht deinem Körper mehr Energie zur Verfügung, die er aufwendet, um sich essenziellen Zellreparatur- und Entgiftungsarbeiten zu widmen.

2. Du hast weniger Heißhunger

Wenn du Rohkost verzehrst, enthält dein Körper die für ihn so wichtigen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Dadurch sinkt dein Verlangen nach ungesunden Lebensmitteln. Du fühlst dich befriedigt und hast weniger Heißhungerattacken. Mit fortschreitender rohköstlicher Ernährung hast du zudem weniger Appetit, da dein Körper gut genährt ist.

3. Dein Körper wird basisch

Wenn der ph-Wert deines Blutes zwischen 7,35 und 7,45 liegt, ist er leicht basisch. Wenn du Fleisch isst, regelmäßig Milchprodukte auf deinem Speiseplan stehen und du Weizen, Kaffee, Limonade und Alkohol zu dir nimmst,  ist dein Körper ziemlich sicher übersäuert. Dies kann nicht nur dazu führen, dass du zunimmst, sondern auch chronische Erschöpfung, Arthritis, Osteoporose und Krebs zur Folge haben.

Dies bedeutet nicht, dass du nie wieder säurebildende Lebensmittel zu dir nehmen sollst, aber sie sollten einen Gesamtanteil von 20 Prozent möglichst nicht überschreiten. Wenn du dich zu 80 Prozent basisch ernährst, wird dein Körper in der Regel gelegentliche Schlemmereien sehr gut verkraften.

3. Deine Verdauung wird besser

Wenn du rohe Früchte und Gemüse zu dir nimmst, ist der Wasseranteil wesentlich höher als bei gekochten Lebensmitteln. Zudem ist der Ballaststoffanteil höher, der dabei hilft, Schlacken und Giftstoffe auszuscheiden. Durch Rohkost wird dein Bauch flacher und du fühlst dich weniger aufgebläht.

4. Du hast mehr Energie

Bestimmt erinnerst du dich daran, wie du dich nach dem Genuss einer Pizza oder eines fettigen Gerichts fühlst. Wann immer du dich nach dem Essen müde fühlst und ein Nickerchen machen könntest, kannst du dir sicher sein, dass sich dein Körper bei der Verdauung schwer tut. Im Idealfall gibt dir die Nahrung Energie und nimmt sie dir nicht. Rohkost ist pure Energie.

5. Sie verhilft dir zu einem gesunden Flüssigkeitshaushalt

Viele Menschen trinken zu wenig. Da unser Körper überwiegend aus Wasser besteht, benötigen wir eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Durch Rohkost wird die Arbeit unserer Nieren unterstützt. Unser Körper dankt uns die vermehrte Flüssigkeitszufuhr mit einer glatteren Haut, besserer Konzentration und mehr Energie.

6. Dein Immunsystem wird angeregt

Durch das viele Vitamin C und die sekundären Pflanzenstoffe, die du mit roher Ernährung aufnimmst, wird dein Immunsystem gestärkt. Du profitierst von der antioxidativen und antientzündlichen Wirkung.

7. Du wirst langsamer altern

Bestimmt ist dir schon mal aufgefallen, wie jung Menschen aussehen, die sich für eine Rohkost-Ernährung entschieden haben. Wenn du deinem Körper jeden Tag das gibst, was er braucht, funktionieren die Organe besser. Wenn du mehr Energie hast, dich besser konzentrieren kannst und deine Hormone im Gleichgewicht sind, wirst du automatisch weniger Falten bekommen. Ebenso sinkt das Risiko, altersbedingte Krankheiten zu entwickeln.

Mit Rohkost ernährst du dich automatisch gesund

Der Vorteil liegt nicht unbedingt in dem, was du isst, sondern in dem, was du NICHT isst. Wenn du zu industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln greifst, sind darin Konservierungsstoffe, künstliche Farb- und Geschmacksstoffe, Transfette und raffinierter Zucker enthalten, die für deinen Körper problematisch sind. Wenn du Öle, Stärke, Zucker und tierische Proteine erhitzt, entstehen krebserregende Stoffe wie Acrylamid.

Diese Stoffe können dein Immunsystem negativ beeinträchtigen, Entzündungen auslösen, deine DNA verändern und den Alterungsprozess beschleunigen. Auch ein weitgehender Verzicht auf Kaffee und Alkohol ist sinnvoll. Beides entzieht dem Körper Wasser. Kaffee kann die Aufnahme von Eisen behindern und den Hormonspiegel durcheinander bringen. Alkohol kann Depressionen begünstigen, die Knochen schwächen und dazu führen, dass du zunimmst.

Die wichtigsten Nährstoffe bei einer rohköstlichen Ernährung

Wie bei jeder Ernährungsform solltest du auf Abwechslung achten. Iss besonders viele verschiedene grüne Gemüsesorten, da diese Chlorophyll enthalten, was stark basenbildend und antikarzinogen wirkt. Der Sauerstoffgehalt in deinem Blut wird höher und auch rote Blutkörperchen werden vermehrt aufgebaut. Chlorophyll bindet giftige Schwermetalle im Körper. Wenn du grünes Gemüse erhitzt, zerstörst du das Chlorophyll.

Proteine

Vielleicht hast du Angst, mit einer rohköstlichen Ernährung nicht genügend Proteine aufzunehmen. Diese ist jedoch unbegründet, da Protein Bestandteil fast aller Pflanzen ist. Mit den enthaltenen Aminosäuren repariert unser Körper Gewebe, bildet Antikörper und baut Zellen auf. Besonders viel Protein findest du in grünem Blattgemüse wie Spinat und Grünkohl.

Aber auch Chiasamen, Buchweizen, Gojibeeren, Hafer, Hanfsamen, Kakaonibs, Mandeln, Sprossen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Leinsamen enthalten viel Eiweiß. Wenn du viel Kraftsport betreibst oder schwanger bist, kannst du auch vegane Eiweißshakes zu dir nehmen. Hier erfährst du mehr über pflanzliche Proteinquellen.

Kalzium und Vitamin D

Um Kalzium aufzunehmen, benötigst du Vitamin D. Kalzium wiederum ist wichtig, damit unsere Knochen gesund bleiben. Du findest besonders große Mengen davon in Brokkoli, der Alge Kelp, Endivien, Grünkohl, Feigen, Pak Choi, Sesam und Stängelkohl. Wenn du jeden Tag mindestens 15 Minuten im Freien verbringst, bildet dein Körper Vitamin D. Zusätzlich können Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D2 genommen werden. Im Gegensatz zu Vitamin D3 wird dieses aus pflanzlichen Quellen gewonnen.

Silizium und Magnesium

Du benötigst diese Mineralstoffe für den Knochenaufbau, für deine Haut und dein Herz. Du findest sie unter anderem in Äpfeln, Bananen, Feigen, Kakao, Kürbiskernen, Mandeln, roter Bete, Gurken, Spinat, Stangensellerie und Zwiebeln.

Eisen

Eisen wirkt blutbildend und versorgt unser Blut mit Sauerstoff. Wenn du es mit Vitamin C kombinierst, wird es besser vom Körper aufgenommen. Gute Quellen sind Brokkoli, Grünkohl, Kelp, Kürbiskerne, Sesam, Romanasalat, Pak Choi und Sonnenblumenkerne. Du kannst daraus beispielsweise einen Salat machen und zusätzlich Zitronensaft zum Dressing geben.

Essenzielle Fettsäuren

Wir nehmen in der Regel genügend Omega-6-Fettsäuren zu uns, aber zu wenig Omega-3-Fettsäuren. Diese sind jedoch wichtig, um unsere Gehirnfunktion zu verbessern und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu vermindern. Du findest es in Algen, Brokkoli, grünem Blattgemüse, Chiasamen, Hanfsamen, Leinsamen und Walnüssen. Auch das Öl von Chiasamen, Hanfsamen sowie Leinöl sind hervorragende Quellen.

Vitamin B12

Leider ist Vitamin B12 in keiner pflanzlichen Quelle vorhanden. Du musst es also supplementieren. Wenn du einen Vitamin B12 Mangel hast, können unerwünschte Erscheinungen wie Depressionen, innere Unruhe, Gedächtnisverlust und vieles mehr auftreten. Übrigens schützt dich der Verzehr von Fleisch und Fisch nicht vor einem Mangel.

Fazit

Finde deinen eigenen Weg, wie viel Rohkost du in deine Ernährung integrieren möchtest. Für den Anfang ist es schon eine Verbesserung, wenn du beispielsweise eine Mahlzeit durch Rohkost ersetzt, beispielsweise einen Smoothie zum Frühstück trinkst oder mittags einen großen Salat isst. Es gibt jede Menge Kochbücher, in denen du leckere Rezepte findest.

Du wirst mehr Energie haben, besser schlafen, eine reinere Haut haben, deine Verdauung wird besser funktionieren und auch Blutzuckerschwankungen gehören mit einer rohköstlichen Ernährung der Vergangenheit an. In unserem Onlineshop findest du unter anderem gekeimten Buchweizen in Rohkostqualität. Damit lassen sich in kurzer Zeit sättigende Gerichte zaubern.

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