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Müsli selber machen: Gesund und lecker

Ernährung

Müsli selber machen ist ganz einfach und macht großen Spaß. Die Gründe dafür sind vielfältig: Vielleicht hast du die Nase voll von zuckerhaltigen Müslis aus dem Handel, die von ihren Nährwertangaben eher als Dessert anstelle eines gesunden Frühstücks durchgehen. Es kann aber auch sein, dass du ganze eigene Geschmacksvorstellungen hast und kein Müsli findest, das dir hundertprozentig schmeckt. Wieder andere möchten Müsli selber machen, um für Gäste ein besonderes Frühstücks-Highlight zu zaubern oder ein Mitbringsel für die nächste Einladung vorrätig zu haben. 

Müsli selber machen: Die Basiszutaten

Die Grundlage für selbst-gemachtes Müsli bilden Vollkorn-Getreideflocken. Durch den hohen Anteil an Ballaststoffen halten sie dich lange satt und können dazu beitragen, den Cholesterinspiegel in deinem Blut zu senken. Ein gesunder Klassiker sind Haferflocken, die reich an Magnesium, Eisen, Zink und Biotin sind. Eine gute Abwechslung dazu stellen Dinkel- oder Hirseflocken dar. Auch gekeimter Buchweizen ist beliebt, da er eine knackige Note in das Müsli bringt. Du kannst entweder zu einer fertigen 3- oder 4-Körner-Mischung greifen oder deine Wunschflocken individuell zusammenstellen. Eine gute Ergänzung zu Vollkornflocken stellen Cornflakes oder gepuffter Amaranth sowie gepuffter Quinoa dar. 

Müsli selber machen: Echte Power-Zutaten

Die erste Mahlzeit des Tages hält dich im Idealfall lange satt und kurbelt deine Verdauung an. Du kannst deine Mischung mit geschrotetem Leinsamen und Chiasamen anreichern. Damit fügst du deinem Körper wertvolle Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, Proteine und Antioxidantien zu. Für einen festen Biss sorgen Kürbiskerne, proteinreiche Sojaflocken, Sonnenblumenkerne und Pinienkerne. Walnusskerne enthalten Fettsäuren, die wichtig für dein Herz und dein Gehirn ist. Auch Paranusskerne, Mandeln, Cashewkerne oder Haselnusskerne eignen sich für das Müsli selber machen. Wenn du magst, kannst du sie ohne Fett in der Pfanne anrösten, damit ihr Aroma nochmals intensiver wird. 

Müsli selber machen: Süße nach Geschmack

Getrocknete Früchte verleihen dem Müsli eine natürliche Süße. Ein Hauch Exotik beim Müsli selber machen gelingt dir mit getrockneten Bananenchips, Kokosraspeln, Mangostückchen oder getrockneter Ananas. Eine gute Alternative zu herkömmlichen Rosinen sind grüne Rosinen, die über ein köstliches Aroma verfügen. Beliebt sind auch Sauerkirschen, Feigen und Dattelstückchen. Wenn du keine getrockneten Früchte magst, kannst du dein Müsli mit geraspelter Zartbitterschokolade und Kakao oder Carob versüßen. Wenn du deine Abwehrkräfte stärken möchtest, lohnt sich der Griff zu Goji-Beeren. Die korallenroten Beeren haben einen fruchtig-herben Geschmack und sind seit langem in der traditionellen chinesischen Medizin bekannt. Auch Anti-Aging-Effekte werden den Gojibeeren aufgrund der darin enthaltenen Antioxidantien nachgesagt.

Crunchy Müsli selber machen

Wenn du Heißhunger auf Süßes hast, kannst du stattdessen zu einem Crunchy Müsli greifen. Beim Crunchy Müsli selber machen weißt du genau, welche Zutaten darin enthalten sind. Wenn du nicht aufpasst, zählt gekauftes Crunchy Müsli nämlich schnell als süße Sünde, weil es viel Fett und Zucker enthält. Ein Grundrezept für 10 Portionen sind beispielsweise 200 g Haferflocken, 2 EL Kokosöl sowie 1 EL Agavendicksaft. Diese Zutaten vermischst du mit Nüssen deiner Wahl. Erhitze das Kokosöl und den Agavendicksaft bei mittlerer Hitze in einer beschichteten Pfanne. Nun gibst du die Müslimischung dazu und röstest sie unter stetigem Umrühren für circa fünf Minuten. Drehe jetzt die Hitze herunter und gib nach Wunsch Trockenfrüchte dazu. Nach weiteren fünf Minuten kannst du die Pfanne vom Herd nehmen und die Müslimischung darin auskühlen lassen. Danach kannst du das Crunchy Müsli in Stücke brechen und in ein verschließbares Gefäß geben.

Müsli selber machen mit gekeimten Flocken

Für gekeimtes Müsli werden die Samen in Wasser eingeweicht, bis sich der Keimling bildet. Damit der Keimvorgang im Anschluss gestoppt wird, wird das Getreide schonend getrocknet. Dadurch steigt die Verdaulichkeit, da beim Keimen wertvolle Enzyme entstehen. Auch der Gehalt an Mineralien wie Calcium, Kalium und Magnesium erhöht sich dadurch. Da sich die im Getreide enthaltene Phytinsäure abbaut, kann dein Körper die im Korn enthaltenen Nährstoffe besser verwerten. Im Keimster Onlineshop findest du unter anderem gekeimte Bio-Haferflocken, gekeimte Bio-Dinkelflocken, gekeimten Bio-Buchweizen in Rohkostqualität und vieles mehr. Daraus kannst du dir im Handumdrehen dein Lieblingsmüsli mischen und mit Nüssen, getrockneten Früchten, Gewürzen oder frischem Obst verfeinern. 

Müsli selber machen mit Chia-Samen

Chiasamen sind ideal, wenn du abnehmen möchtest. Sie sind arm an Kohlenhydraten, glutenfrei und äußerst gesund, da sie eine große Menge an Calcium, Antioxidantien, Eisen, Ballaststoffen, Magnesium und vielen anderen wertvollen Nährstoffen enthalten. Gleichzeitig punkten sie mit einem niedrigen Kaloriengehalt und vielen Proteinen und Ballaststoffen. Vermische beispielsweise zwei Esslöffel Chiasamen mit 125 ml Hafermilch und lasse die Mischung ungefähr zwei Stunden stehen. Am Anfang ist es sinnvoll, dass du öfter umrührst, damit sich keine Klumpen bilden. Sehr lecker schmeckt der Chiapudding mit einem Topping aus frischen Beeren und Kakaonibs. 

Laktosefreies Müsli selber machen

Wenn du an einer Laktoseintoleranz leidest, produziert dein Körper nicht genügend Lactase. Dieses Verdauungsenzym hilft dabei, den mit der Nahrung aufgenommenen Milchzucker zu verdauen. In fertigen Müslimischungen ist Laktose häufig in Form von Schokoladenstückchen zu finden. Kritisch sind auch Müslis mit Joghurt-Plättchen oder proteinreichen Whey-Crisps, da Whey aus der Molke gewonnen wird. Wenn du dein Müsli selber machen willst, bist du auf der sicheren Seite und kannst sämtliche Milchbestandteile vermeiden.

Veganes Müsli selber machen

Natürlich ist Müsli aufgrund des hohen Getreideanteils größtenteils pflanzlich. Dennoch lohnt es sich, einen Blick auf die Zutatenliste zu werfen. Manchmal sind tierische Bestandteile in Form von Vollmilchschokolade, weißer Schokolade, Joghurtpulver oder Milchpulver enthalten. Veganes Müsli selber machen ist ganz einfach. Wenn du Schokolade liebst, kannst du deine Lieblingsflocken mit Kakaopulver und gehobelter Zartbitterschokolade verfeinern. Je dunkler die Schokolade ist, desto wahrscheinlicher ist sie vegan. Achte jedoch darauf, dass keine Molkeprodukte, Milchzucker oder Butterreinfett beigemischt wurden. 

Glutenfreies Müsli selber machen

Glutenfreies Müsli selber machen funktioniert mit glutenfreien Haferflcoken, Reis, Mais, Buchweizen, Hirse und Quinoa. Achte bei den Inhaltsstoffen darauf, dass sie das Siegel der Zöliakie-Gesellschaft tragen. Nur so ist gewährleistet, dass die Saaten zu 100 Prozent glutenfrei sind. Wenn du keine Glutenunverträglichkeit hast, sondern aus freien Stücken Gluten vermeiden möchtest, kannst du zu herkömmlichen Haferflocken greifen. Diese sind relativ arm an Gluten. Eine leckere Mischung ist beispielsweise gekeimter Buchweizen mit ungesüßten Cornflakes, grünen Rosinen und Dattelstückchen. Auch ein Chia-Pudding ist bei einer Glutenunverträglichkeit das ideale Frühstück. Gepuffter Amaranth oder gepuffter Quinoa passt super zu veganem Joghurt. Als gesundes Topping kannst du frische Beeren, Kokosraspeln oder geröstete Nüsse verwenden. Ein leckeres Rezept für einen Chia-Mango-Pudding findest du hier

Fazit

Wie du siehst, ist Müsli selber machen gar nicht schwer. Du kannst dir problemlos eine größere Menge auf Vorrat machen, da es sich in einem luftdichten Behälter lange hält. Wenn du Kuhmilch meiden möchtest, steht dir im Bioladen eine große Auswahl an Pflanzendrinks zur Verfügung. Gerade gekühlte Mandel- oder Haselnussmilch verleiht simplen Flocken eine aromatische Note. Beliebt ist darüber hinaus veganer Joghurt oder Saft. In einem praktischen Müsli-to-Go Behälter kannst du dir dein Lieblingsmüsli mit in die Arbeit nehmen und den Vormittag ohne Heißhungerattacken überstehen. Du kannst aber auch Müsli selber machen und in dekorative Weckgläser geben. In Kombination mit einem selbst gebastelten Anhänger und einer schönen Schleife wird daraus ein beliebtes Mitbringsel für die nächste spontane Einladung. 

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